Einführung zur Datenbank Eva Berndt Collection

   

 

The Bible Project of the Hebrew University [1][1]

 

Wie Antijudaismen - vor allem in Bibelübersetzungen

 und anderen christlichen Quellentexten –

zustande kommen - beziehungsweise verstärkt werden.

 

Komplexe Grundlagenforschung - Antisemitismus in der Gegenwart

 

Documents for the Eva Berndt Colection

Leo Baeck Institute at the Center for Jewish History

Jüdisches Museum Berlin * New York * Berlin *

 

Den Benutzern dieses Materials der Eva Berndt Colletion möchte ich eine ausgewogene Darstellung aller Dokumente – einschließlich der von mir benutzten Quellen - durch Vorlage über meine eigene Website über das Internet  zugänglich machen. 

 

Collection of dokuments related to the Hebrew University Jerusalem Bible Project, e.g. extensive business correspondence, press clippings, research diaries; research on the study of antisemitism, especially regarding Martin Luther; research and notes on 3 Bible Editions published by Eva Berndt, the Biblia Sacra 1466 (Mentelin Bible), the Biblia Sacra of 1477 (Basel), and the Evangelische Deutsche Original-Bibel (Züllichau, 1741) in Martin Luther´s  translation, (27 linear feet of original material, CD-ROMs with scanned texts).

Meine Bemühungen stehen unter dem Aspekt, ein besseres „Bibelverständnis der Hebräischen  Original-Texte, wie sie im Bibelprojekt der Hebräischen Universität Jerusalem“ offen gelegt werden, zu unterstützen, zumal es auch unter jüdischen Historikern über die Grundlagen Jüdischer Tradition im Kontext zur Septuagintaforschung  keinen Konsensus gibt. Zu meinen Studien gehören Nachweise der Manipulation von Bibeltexten zu antisemitischen Zwecken und deren inhaltliche Textzusammenhänge zwischen Altem und Neuen Testament und deren Textvergleiche mit unter-schiedlichen Textvarianten. Bestandteile sind auch ausführliche Studien über Antisemitismus, Forschungen und Notizen von mir heraus gegebener Bibelausgaben von 1466 (Mentelin); Evangelische Deutsche Original-Bibel´ von 1741 (Züllichau) mit der unrevidierten Lutherübersetzung - und die Biblia Sacra von 1477 (Basel) .

!992 wurden meine Studien offiziell von der Hebräischen Universität von Jerusalem anerkannt. Danach habe ich an dem Bibelprojekt — dessen Ziel es ist, eine komplette wissenschaftliche Ausgabe der Bibel zu publizieren — teilgenommen und das Bibelprojekt im Auftrag der Hebräischen Universität Jerusalem durch eigene Vorträge in Deutschland vorgestellt.

 

1992-1995 habe ich im Auftrag und Namen der HUJ  meine Forschungen bei Vorträgen über das Bibelprojekt der Hebräischen Universität in Hannover und Lüneburg vorstellen dürfen.

 

Das Bibelprojekt der Hebräischern Universität Jerusalem hat eine einzigartige Forschungsarbeit vorgelegt, welche der Entwicklungsgeschichte der Hebräischen Quellenschriften nachgeht und dokumentiert.  Die von mir mit der Hebräischen Universität Jerusalem in Gemeinschaftsarbeit entstandene vorgelegte Dokumentation ist ein Beispiel dafür, wie auch im 20. Jahrhundert  (1988-2005) versucht wird, echte Quellentexte der Bibelübersetzungen aus der Forschungsgeschichte auszublenden.

 

Die von mir in jahrelanger Forschungsarbeit erfassten Materialien befinden sich im Leo Baeck Institute / Center for Jewish History / New York  und digitalisiert und soll durch den Katalog der neu angelegten Datenbank über meine Website im Internet zugänglich gemacht werden. Die von mir vorgelegte Dokumentation [2][2] stellt eine Zensur zeitgenössischer Bibelübersetzungen vor, [3][3]

 

Bibelrezeption und Zensur zeitgenössischer Bibelübersetzungen

 

Die Kontrolle über die Editionen und Publikationen der Heiligen Schrift werden  teilweise bis in die Gegenwart. Vorgenommen. Die altkirchliche christliche Biblische Chronik aus der Überlieferung der Vetus Latina entstammt dem Text der griechischen Septuaginta und weist – gegenüber der Hebräischen Vorlage – eine starke Veränderung auf. Durch die sehr aufwendige Forschungstätigkeit von Prof. Dr.Goshen-Gottstein lässt sich eine durchgängige veränderte Textgestalt der hebräischen biblischen Quellenlage feststellen. [4][4]

 

 

 

Berlin, im November 2005



[1][1] LBI Eva Berndt Collection AR 25019 06 The Bible Project HUJ

[2][2] Eva Berndt Collection/Vatican Archiv Zensur/Jesus in the Context of History//Vatican (Trier) Zensur Hieronymus/

[3][3] [3][3] Eva Berndt Collection /IIII.1 Bible Versions

o        o         [4][4] Eva Berndt Collection AR 25019/ VI.1 Bible Project HUJ/ 1991-2005 BPHU Goshen-Gottstein/ Basictext Apparate '34-54/ G  with the addition of a Latin capital letter indicates a manuscript or sub-tradition: [4][4]

o        o         G A    -- Codex Alexandrinus [4][4]

o        o         G B  --  Codex Vaticanus

o        o         G  L  --  Lucianic recension, etc.

o        o         G      with the addition of two lower-case letters indicates secondary versions:

o          o          G bo   -- Boharic Version

o        o         G sa  -- Sahidic Version

o        o         G sh  -- Syrohexapla

o        o         G  sp –  Syro-Palestinian Version  [4][4]

o        o         G vl – Vetus Latina

o        o         G  with the addition of an inferior Greek letter indicates the Later Greek Versions: [4][4]

o          o          G a  -- Aquila

o        o         G s  -- Symmachus

o          o          G q  -- Theodotion

o        o         G y  -- `The Three´[4][4]

o        o         G Î -- Quinta