Wissenschaftliche Einführung

zur Evangelischen Deutschen Original-Bibel 1741  (Züllichau) © by Eva Berndt

(Signatur Hebrew University Jerusalem 1741 59 B 1810 I. II))
Typ: I CD-ROM  (252 MB 327 Dateien 32 Ordner) used Power Point / Publisher
(ISBN 3-925633-00-6 Band I. - ISBN 3-925633-01-4 Band II  -  

Ciptitel der Deutschen Bibliothek

Evangelische Deutsche Original-Bibel von 1741 (Züllichau)   (Siebzehnhunderteinundvierzig):   hebr.u.griech.Orig.-Text mit d.dt.Orig.-Übers./ Martin Luther.- Reprod. [d.Ausg.] Züllichau   Frommann, 1741.- Berlin : Berndt / Einheitssachtit.:Biblia  NE: Luther, Martin [Übers.];EST    Band I (1986)  ISBN 3-925633-00-6      /     Band II (1986) ISBN 3-925633-01-4

 

ISBN 3-925633-29-4

Berndt, Eva

Muthmann

 

Flusser,David

Prof.Dr.Grözinger

Berndt,Eva

Wissenschaftliche Einführung Evangelische Deutsche Original-Bibel 1741  Züllichau

Vorwort: „Über die alte Bibel in neuem Gewand“

Universität Potsdam Gutachten „Zwei Bibeln“

Vorwort 2002

IV.00002

1 CD-ROM

Beschreibung des Nachdruckes:

Format 17 X 24 cm  Gesamtgewicht Band I und II zusammen ca. 3,6 Kg.

Umfang: Band I + II zusammen       (2924 Seiten)           

Offsetdruck / hochwertiges Bibeldruckpapier in Braundruck

1. Kapitalband mit Rundrücken / Faden auf Gaze geheftet

Einband: Wertvolles Antiqua Material mit   (17x24 cm )   Goldprägung    

Ich habe im Dezember 1984 in der National Library of  the Hebrew University Jerusalem das Exemplar dieser zweibändigen Evangelischen Deutschen Original-Bibel von 1741 (Züllichau) (Original Luthertext - Hebräischer und Griechischer Urtext der Original Bibel), selbst entdeckt und im Jahre 1985 die Eva Berndt Verlags GmbH in Berlin gegründet, um von mir entdeckte seltene Bibeleditionen herausgeben zu können. Diese zweibändige Bibeledition wurde im Laufe der Zeit mehrmals auf Internationalen Buchmessen in Frankfurt a./M.  und in Jerusalem präsentiert (Presseveröffentlichungen). Durch Veröffentlichung der von mir entdeckten Original Bibeln erfolgte eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Bibelprojekt der hebräischen Universität Jerusalem und mir, denn sie stellten einen wichtigen Schritt in der Bibelforschung dar. Von 1992 bis 1995 habe ich im Auftrag und Namen der Hebräischen Universität Jerusalem diese Bibeledition bei Vorträgen in Hannover und Lüneburg vorgestellt.

  Evangelische Deutsche Original-Bibel von 1741 (Züllichau) (hebr. und griech. Grundtext mit der Original Luther Übersetzung wissenschaftliche Ausgabe.) steht als wichtiges Dokumente für die Bibelforschung als Nachdruck der Eva Berndt Verlags GmbH (Soltau) des Original Ausgabe der Hebräischen Universität Jerusalem  In diesen Bibelausgaben sind bisher nicht beachtete Texte enthalten, welche belegen, dass man bei den Übersetzungen des  Hieronymus ( 382 - 420) und D.Martin Luther (1521 - 1545) davon auszugehen hat, dass die Textverweise und Fußnoten zum Inhalt des bei den Übersetzungen benutzten griechischen Urtextes gehören. Sie stellen eine Art Code für die  Interpretation des ursprünglichen Inhaltes der Schrift dar. Hieronymus ebenso wie Martin Luther haben diese Verweise auf Grund ihrer textkritischen Arbeit in den erarbeiteten  biblischen Texten am Rande des übersetzten Bibeltextes  angebracht. Sie gehören zu den Berichtigungen (auf der Grundlage einer damaligen Textrevision) und stehen in Verbindung zum Inhalt des Urtextes. (Siehe Brief Hieronymus an Papst Damasus)  Die Evangelische Deutsche Original-Bibel 1741 (Züllichau) ist die unrevidierte vollständige Bibelübersetzung der Deutschen Bibel D.Martin Luther (1546) Das Original dieser Edition befindet sich in der Hebräischen Universität Jerusalem und wurde 1986 als einziger Faksimile Nachdruck nach Mikrofilmen reproduziert und durch die Eva Berndt Verlags GmbH herausgegeben

 

Berlin, im November 2005                                        Eva Berndt

BIBLIOGRAPHIE  

Die Bibelsammlung der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart

PHOTOMECHANISCHER NACHDRUCK VORANSTEHENDER AUSGABEN;

NACH DEM EXEMPLAR DER HEBRÄISCHEN UNIVERSITÄT JERUSALEM.

Zu den oben genannten Beigaben Vr  Eva Berndt, Vorwort (in Teil 1 und 2, datiert Berlin, März 1986;   

zum korrekten Nachdruck) *) Zweiter Band zweite Abteilung, 1993  S. 337, 638, 639

E 1368   Original-Ausgabe                                                                                  (Ba deutsch 1740 91)

                                                                                                                             (Ba hebr.     1740 01)

E 1371    Facsimile-Ausgabe                                                                               (Ba deutsch 1740 94)

                                                                                                                             (Ba hebr.  1740 01-2) 

B (AT: hebr./deutsch: AK und NT: griech./deutsch)   Züllichau:Waisenhaus/

Gottlob Benjamin Frommann 1740 /  1741

Zur Anlage der Ausgabe vgl.                                                                           Ba hebr. 1740 01    und Ba griech. 1740-91.

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64, 556 S.; [1] Bl. S. 557-666;[1]  Bl.S.  669-916   [1] Bl.S. 917-1079; XXXII S., S. 3-308, [2] Bl.

[nur jedes 2. Blatt der biblischen Textseiten ist gezählt, insgesamt 1462  Bl.], Bibeltext zweispaltig:  hebr. bzw. griech / lat.,  F. K .H. 4°

Zur Anlage der Ausgabe vgl. Ba hebr. 1740 01 und Ba griech. 1740 92. Hier folgt nur die Beschreibung des deutschen Texts und seiner Beigaben.

Übersetzer: Martin Luther /revidiert nach den Canstein-Editionen (vgl. B deutsch 1714 01 bzw. B deutsch 1720 03 und B deutsch 1733 01;

Der Druck des deutschen Textes auf den inneren Spalten der Seiten erfolgt spaltengleich mit den Duodezausgaben (vgl. B deutsch 1726 03 ect. E.g.B deutsch 1738 03; die Ausgabe ist mit den Oktavausgaben anders als mit den spaltengleichen Duodezausgaben zeilengleich gesetzt; die Originaltexte stehen auf den äußeren Spalten dem deutschen Text zugeordnet) zuweilen sei nach dem hebräischen oder griechischen Text  sc. nach Bengel!,vgl. Ba   griech. 1734 01) interpungiert.

 Vr. Johann Muthmann, Vorrede von der Schätzbarkeit der deutschen Übersetzung Lutheri  ( datiert Pößnick im Saalfeldischen, 10. April 1741; zu den vorlutherischen Bibeln, Luthers Übersetzung, Vergleich mit anderen Übersetzungen und ihre Bewertung in verschiedenen Urteilen); Johann Christian Steinbart, Vorbericht (datiert Züllichau, 28. März 1741; zur Einrichtung der Ausgabe und ihren Vorlagen)  Rf: Lutherbibel (zum originalen Sirachprolog und zum Sirachprolog nach der Complutenser Polyglotte - beide nur griechisch ! vgl. Ba  griech. 1740 92)  Su: nach der Stuttgarter Bibel 1704 [sc. Johann Reinhard Hedinger), Kapitelüberschriften (mit römischen Ziffern in den Überschriften und im Text); wie die ,  Cansteinbibeln, Kolumnentitel; Kennzeichnung der Perikopen durch Zwischenüberschriften Ma: Parallelstellenverweise  Tk: 1. Nach Johann Heinrich Gritschow, Lesartenliste (Fassung wie in B  deutsch 1720 03 etc.,ohne Vr); 2. (vor NT) a) ,Johann Muthmann, Vergleichstabelle von Abweichungen in den Perikopen der Sächsischen Kirchen-Agende, 1707 , der Bibelausgabe von [Valentin Ernst] Löscher, Dresden 1724, wiederum 1726 und 1733, der Canstein-Bibel (vgl. B  deutsch 1720 03 etc.) b) Johann Albrecht Bengel, Vergleichung merkwürdiger griechischer Stellen des Neuen Testaments, darin D.Martini Lutheri deutsche Übersetzung, der griechische Text gegenwärtiger Ausgabe und J.A.Bengel Revision des griechischen N. Test. unterschieden sind (der griechische Text vorliegender Ausgabe folgt [Christian] Reineccius - vgl. B  griech. 1725 02 etc. -, zu J.A.Bengels Ausgabe vgl. Ba  griech. 1734 01 - sowie sein Gnomon Novi Testamentum ..., die Abweichungen bei [Arias Benedictus] Montanus - vgl. B griech. 1572 91 - und zum Codex Alexandrinus); 33. (nur im NT, unter den Versen notiert) a) Abweichungen der Sächsischen Kirchen-Agende, der Stadeschen Bibel - vgl. zur Art der aufgenommenen Abweichungen B  deutsch 1715 02 etc.: es sind nur die Stellen notiert, wo die Stadesche Ausgabe mit Luthers Ausgaben letzter Hand gegen die Cansteinbibel mit Luthers früheren Textstufen steht, wobei die Stadesche Bibel in der Textstufe von B deutsch 1703 03 zugrundegelegt ist - , der Ausgabe von [V.E.] Löscher (gegebenenfalls mit Hinweisen der Übereinstimmung der Varianten mit dem Griechischen), b) vereinzelt Abweichungen des griechischen Urtexts; 4. (A.K.) Kennzeichnung im griechischen Text von Stellen, die im deutschen fehlen,oder überschießen.  In: Perikopenverzeichnis; nach Joh[ann] Jak[ob] Schmidt, 1. Compendiöse biblische Chronologie .... 2. Daten der Abfassung biblischer Bücher, 3. Maß-, Gewicht- und Münzvergleichung; Eberhard David Hauber, Harmonische Beschreibung des Lebens Jesu Christi... (in Tabellen, vgl. auch zu Ba deutsch 1737 03) - Auszeichnung von Kernstellen. Corrigenda am Schluß des Alten Testaments, aber auch zum Neuen Testament und zu den Apokryphen)

 II.: [Johann Martin] Bernigroth (sculp. 1741) ; Frontispiz (Autoren der Heiligen Schriften; deren Übersetzer: [Martin] Luther, Phil[ipp] Melanchthon, [Johannes] Bugenhagen, Justus Jonas, [Kaspar] Cruciger, [Matthäus] Aurogallus, [Bernhard] Ziegler, [Johannes] Forster, [Geotg]

Rörer, Kopfleiste zu den Propheten (die Propheten des Alten Testaments als Zeugen Christi).

Griechische Bibeldrucke 1741  Ba  griech. 1740 91 - 2  B a  hebr. 1740 01 - 2

Griechische Bibeldrucke:(s.o.)  1987

Erste Abteilung Dritter Band, 1984 S.201, 208, 209,

Zweiter Band zweite Abteilung, 1993  S. 337, 638, 639)

Die Apokryphischen Bücher   * S. 917 - 1079 [ nur jedes 2. Blatt ist gezählt, die tatsächliche Seitenzahl ist also zu verdoppeln], Bibeltext zweispaltig. 4 °

Üs: Martin Luther [vergleiche jedoch Bb  deutsch 1934 01 !] RF: Idt, Sap,Tb, Sir, (ohne Prolog), Bar mit Epler) 1-2Mcc, EstZ, DnZ, Man,( es folgen der Prolog zu Sir und der Sirachprolog der Complutenser Polyglotte, vgl. Bb polygl. 1514 01, beides nur griechisch)  Su: deutsch  Tk: am Rand, mit Siglen für die Bezeugung - zur Vorrede siehe unter Ba hebr. 1740 01 

Das Neue Testament unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi (AT, hebr./deutsch) AK und NT (griech./ deutsch) dergestalt eingerichtet, daß der Griechische Grund=Text und die Deutsche Übersetzung D.Martin Luthers neben einander stehen, die Blätter aber, mit den Seiten der so gemein gewordenen Cansteinischen Bibel, zur Bestärkung der in derselben erlangten Memoriae localis, richtig übereintreffen mit den wichtigsten Lectionibus variantibus des Griechischen Textes, jedes Capitels reichen Summarien und beygefügten vielen richtigen Parallelen, auch einer kurzen Harmonie der Evangelien.

 XXXII, 308 S.,(2) Bl  [nur jedes 2.Blatt ist gezählt, die tatsächliche Seitenzahl ist also zu verdoppeln], Bibeltext zweispaltig. 4 °

  Üs: Martin Luther Vr: aus Eberhard David Hauber, Harmonische Beschreibung des Lebens Jesu Christi ... in Tabellen zusammengestellte Chronologie und Aufteilung der Evangelien (hier Harmonie genannt); Vergleichs=Tabelle von Abweichungen der Cansteinschen Bibel, der Löscher - Bibel und der Sächsischen Agende; Vergleichung der Lesarten bei Bengel, Reineccius mit dem Luthertext (für den Bengeltext sind auch die Marginalien mit ihren Bewertungen berücksichtigt); Siglae  Rf: wie Luther  Tk: wie oben  In: Sonn- und Festtagsperikopen.

Die Seitenzählung des Gesamtwerks zählt nur jedes zweite Blatt recto und verso, damit die Paginierung der Cansteinbibel eingehalten werden kann.

1741 Grundlagenforschung Quellen Lutherbibel  Quellen Band I.  Deutsch

 „ Den deutschen Text von der Dolmetschung des sel. D. Luther hat man aus der Cansteinschen in Halle gedruckten Bibel absetzen lassen: weil dieselbe mit der von dem sel. D. Diecmann veranstalteten und in ihrer Accuratesse wegen belobter Stadischen auch den ältesten Editionen Lutheri zum Ziel des Grundtextes treulich collotioniert. Von denjenigen Lesarten, wo sie von der Stadischen abgeht, gleichwohl niemals etwas anderes als Luthers Version aus einer seiner Ausgaben liefert, hat man den Vornehmsten sogleich unter den Text angemerkt, das ganze Verzeichnis aber der von einander abgehenden Lesarten, so, wie die Cansteinschen  Bibel angeführten accuraten Parallelen, auch die in derselben beachtete und nach den freyerischen principiis, eingerichtete Orthographie beibehalten. In dieser Edition ist sie nach der Canstein Ausgabe, welche mit der berühmten Stadischen zum Ziel des Grundtextes treulich collationiert worden, richtig vor Augen; und da der Grundtext in beiden heiligen Sprachen (das wenige Chaldäische zum ersten mitgerechnet) hart an ihrer Seite: wer wollte sonderlich von denen, welche ihr Amt, Gewissen und Lebensabsichten dazu verbinden, sie nicht desto lieber haben ?Überhaupt ist überlegenswürdig, was der Gelehrte und muntere Theol. und LL.OO. Prof. zu Gießen, Herr D.E.F. Neubauer )..) von dieser unserer Bibel urteilet.“

 

1.     Forschung Luthers Bibel Version - Mentelin

2.     Bibeleditionen Bibliographie

3.     Die Lutherbibel

4.     Die Bibelübersetzung Martin Luthers

5.     Evangelische Deutsche Original-Bibel 1741 Lesarten

6.     1741 Lesarten

7.     Bibliographie Revision Lutherbibel

8.     Band II Griechisch

9.     Codex Argenteus in Parallel Columns with the Versions of Wycliffe and Tyndale

10. Codex Vaticanus

11. A Critical Estimate of Luther's Version

12. A Jew will give a version of the Old Testament

13. Complutensische Polyglotte 1514

14. Bibelverständnis der Hebräischen Bibel

15. Biblia Sacra 1466 1.  gedr. Deutsche Bibel 1466 Mentelin

16. Biblia Sacra 1477

17. Chronology of the English Bible

18. Complutensische Polyglotte 1514

19. cura caroli Magnus Das Neue Testament

20. Datierungen Bible History Griechisch (Septuaginta)

21. Die Waldenser und die deutschen Bibelübersetzungen, Leipzig 1886

22. Erasmum Roterodamum – Tyndale

23. Erasmus Alber

24. Evangelische Deutsche Original

25. Froude  calls Luther's translation of the Bible

26. Grundlagenforschung Quellen Lutherbibel

27. Hieronymi Emsers über Luthers neuw Testament 1523

28. Hieronymus mit der lateinischen Vulgata

29. The hostility of several Popes and Councils

30. Indogermanen Codex Argentus

31. Kritischer Apparat Griechischer Text

32. Luther - The German Rendering

33. Luthers Bibel Bibliographie

34. Luthers Bible, ed. 1535

35. Luthers Lehrmeinung über das Judentum

36. Luther's New Testament, 1522

37. Luthers Übersetzungstätigkeit

38. Luthers use of the older German version

39. Luthers Version ein Meisterstück in sprachlicher Hinsicht

40. Martin Luthers Bibelübersetzung

41. Martin Luthers Vulgatausgabe

42. MSS. and early editions of the Vulgate in the German versions

43. Neues Testament Griechischer Text

44. Ninety-seven editions of the Vulgate were printed between 1450 and 1500

45. ON THE PROBLEMS OF RECONSTRUCTING Lemsche

46. Original Lutherbibel Biblia Germanica 1545 Daniel

47. Quellen I. Hebräisch    Band II Hebräisch Propheten

48. Revisionen der Lutherbibel - Textus Rezeptus

49. Annotationes des hochgel. und christl. doctors Hieronymi Emsers  

50. Stuttgarter Vulgata 1519 Lyon – Bisheriger Forschungsstand

51. The Bible. Jeromes Vulgate is an advance upon the Itala

52. The hostility of several Popes and Councils

53. The Koburger Bible of Nürnberg, 1483

54. The Original Text Basis of the Luther Translation

55. The precise origin of the mediaeval German Bible is still unknown.

56. The Pre-Lutheran German Bible

57. The Protestant and anti-Romish character of Luthers New Testament

58. The Protestant Spirit of the Luther Version

59. The same objection has been raised against the Authorized English Version

60. The Strassburg Bible Of 1485

61. Vetus Latina - Vulgata Hieronymus

62. Vulgata Übersetzung der vollständigen Bibel in Deutsch

63. Wiclifs englische Version

64. Wissenschaftlicher Apparat

65. WLB Zwink Luthers Arbeitsbibel entdeckt

 1741 - Codex Vaticanus

 ·        Bereits 1741 war es „unter den Gelehrten bekannt, was maßen der griechische Text  derselben, so wie wir denselben, sonderlich in dem Codice Vaticano haben, und die deutsche Übersetzung, die in unseren Bibeln befindlich, im Buch Tobia und Judith, auch im Gebet Manasse, überaus voneinander abgehen.

 1.)     So „enthält zuweilen der griech. Text einen oder etliche Verse, von welchen in der Übersetzung keine Spur zu finden“ ist

2.)     Hinwiederum sind oft im Deutschen einige Verse übrig, die im Griechischen gar nicht vorhanden

3.)     Zuweilen ist eine Sache im Griechischen mit mehreren

4.)     Zuweilen mit wenigeren Worten und Umständen, doch in ebenso vielen Versen, als im Deutschen beschrieben

5.)     An manchen Orten ist eine Sache in beiden Sprachen ganz unterschieden ausgedruckt, und findet man kaum eine dunkle Ähnlichkeit dazwischen

6.)     Die Verszahlen im Buch Judith / Thobias / Jesus Sirach fast unzählig unterschieden. Im letzteren begreift ein griechischer Vers oft 2. 3. 4. deutsche Verse. Manchmal mehrmals fängt ein deutscher Vers mitten oder am Ende eines griechischen Verses an und endigt am Anfang oder in der Mitte des folgenden. Etliche Male  sind auch deutsche Verse in Vergleichung mit dem griechischen Texte versetzt. Im Buch Sirach stehen nach dem Codice Vaticano die Kapitel 31 – 36 in einer ganz anderen Ordnung als im Deutschen."