Das große Entsetzen- Die Bibel nicht Gottes Wort

Vorwort von Eva Berndt -

Erich Ludendorff und Gerhard Kittel 

Der  Aufruf  durch General Erich Ludendorff im Jahr 1936 zur Verherrlichung Adolf Hitlers basierte auf Verunglimpfung der Biblischen Texte des Alten und neuen Testaments und stellte die Grundlagen des Jüdischen und des Christlichen Glaubens als Fälschung vor. Die Auseinandersetzungen zwischen Kurt Aland und General Erich Ludendorff begannen bereits unmittelbar nach Erscheinen der Denkschrift der bekennenden Kirche an Adolf Hitler. Kurt Aland ging es dabei um die Beantwortung der Fragen, die von General Ludendorff der Öffentlichkeit vorgelegt hatte; da Erich Ludendorff  die Antworten bereits vorweggenommen hatte und dementsprechend durch ideologische Leitsätze untermauerte „ ... wobei  der Einzelne und das Volk nur dann eine geschlossene Weltanschauung gewinnen könne, wenn diese Beantwortung auf unantastbarer Tatsächlichkeit beruht und das Volk auf der Einheit von Rasseerbgut  und  arteigenem Gotterkennen  geführt wird, die allen Rückhalt eines starken Staates sein kann."

Die Zitate belegen, dass es bei den von   General Erich Ludendorf im Jahre 1936  erhobenen Behauptungen nicht nur um das Problem des Antijudaismus ging, sondern darum, die einzige Hemmschwelle für die Duldung  der Machtansprüche und deren Verwirklichung in der Form der  “ Gesetzesänderungen “  und deren  „ Auswirkungen „ auf das praktizierende Christentum, ausschalten zu können. Dazu war ihnen jedes Mittel recht.. Dass hierbei die Lehre des Christentums in der Öffentlichkeit eine Abwertung erfahren sollte, ist beabsichtigt gewesen, um ` sich ' selbst in das  RECHT  zu setzen und entsprechende  Gesetzesänderung  bezüglich  Euthanasie- Zwangssterilisation-  Mord-   Enteignung-  Wahnsinn des 2. Weltkriegs  etc, durchsetzen zu können. Dass es hierbei um  Gewissensfragen  ging  und ebenso um die  Herabsetzung des Unrechtsbewusstseins - verbunden mit Vorstellungen der  Ethik und Moral des Christentums,  lässt das von mir jetzt zugänglich gemachte Buch, aus welchem die Zitate entnommen sind, erkennen.      

 

Berlin im November 2005                                    Eva Berndt