Wissenschaftliche Einleitung Evangelische Deutsche Original-Bibel von 1741

 

     * Seite 12 canonem receptum

     * Seite 12 Vorwort  ( m , n ,)

     * Seite 27 Vorbericht

     * Seite 14 Seine Revisionen

     * Seite 15 Zeugnis Theologische Fakultät zu Jena,1630

                Zeugnis Theologische Fakultät zu Wittenberg,1618

     * Seite 24 Luthers Original-Text der von Cannsteinischen

                Bibelausgabe gegenübergestellt

     * Seite 27 Erklärung der Textrevision 1741 anhand der

                von Cannsteinischen Bibelausgabe 37.Ausgabe

*Seite 12,Vorwort

"Von der anderen Hauptrevision der Dolmetschung, welche von 1540-1542 entstanden ist.-"

"So ging denn Lutherus nicht mit ungewaschenen Händen und rohem Herzen ans Werk; und bedachte den canonem receptum wohl:"

* Seite 14, Seine Revisionen:

1521 Anfang des Übersetzens des Neuen Testaments

1522 Seine Arbeit abdrucken lassen

    "Dasselbe in den folgenden Auflagen immer wieder treulich revidieret. Bis an sein Lebensende wenigstens 8 mal selbst besorgt."

* Seite 15, Fussnoten

1630 Theologische Fakultät zu Jena "In der deutschen Version des Herrn Lutheri ist der Originaltext deutlich, verständlich und treulich verdolmetscht und kann dannenhero billig an vielen Orten an statt eines Commentarii gebraucht werden." "In der Vorrede der Theol. Fakultät zu Wittenberg, zu der daselbst 1618 frei. gedruckten Bibel, wird angezogen, Luther habe 1541, in seiner der damaligen Bibeledition vorgesetzten Warnung geklaget, es sei ihm oft widerfahren, dass er der Nachdrucker Druck also verfälscht gefunden, dass er seine eigene Arbeit an vielen Orten nicht gekannt (welches ich auch bei seiner Edition 1545 lese) und eben gedachte Theol. Fakultät bezeugt in ihrer Vorrede zu der Edition von 1661:Man habe aus etlichen Editionen, auch wohl derer, die die besten geachtet werden wollen, über tausend Errata extrahiret."

Seite 24 Vorrede

"In dieser Edition ist sie nach der Cannst. Ausgabe, welche mit der berühmten Stadischen zum Ziel des Grundtextes treulich collationiret worden, richtig vor Augen".

Seite 27,Vorbericht

"Den deutschen Text von der Dolmetschung des sel. Luthers hat man aus der Cannsteinischen in Halle gedruckten Bibel absetzen lassen; weil dieselbe mit der von dem sel. D. Diecmann veranstalteten und ihrer Accuratee wegen belobten STADISCHEN auch den ältesten Editionen Luthers zum Ziel des Grundtextes treulich collationirt, und, nachdem sie von A.1713 bis zu Ende  1740 bereits in 37 Editionen 189100 mal abgedruckt, vielen Tausenden zur Handbibel worden. Von denjenigen Lesarten, worinn sie von der STADISCHEN abgehet, gleichwohl niemalen etwas anders als LUTHERI Version aus einer seiner Ausgaben liefert, hat man die Vornehmste so gleich unter dem Text angemerkt, das gantze Verzeichnis aber der von einander abgehenden Lesarten, so wie in der CANNSTEINSCHEN, dem Werke vorgesetzt."

 

Im Buch Sirach sind die Kapitel vom 31.- bis 36. Kapitel auch die am 30. Kapitel hängende, dazu aber nicht gehörenden Verse, in der Ordnung gebracht, die der deutsche Text erfordert: Welche Ordnung auch die Editio Compluten eingeschlossene  und die Vulgata hat.  Jedoch zeigt die ihres Ortes römische Kapitelzahl an, das wie vielste in [ ] ein jedes dieser 6 Kapitel im Codex Vaticanus sei. [1]

 



[1] S.30  § 11  4) Textvarianten im Kontext Griechisch - Deutsch